Seiteneinsteiger

 

Lehrerinnen und Lehrer werden in Nordrhein-Westfalen grundsätzlich nur dann dauerhaft in den Schuldienst eingestellt, wenn sie ein Lehramtsstudium abgeschlossen, einen Vorbereitungsdienst (Referendariat) absolviert und eine Staatsprüfung (Staatsexamen) erfolgreich abgelegt haben. Sie erteilen Unterricht an den Schulformen und in den Fächern, die ihrer Lehramtsbefähigung entsprechen.

Wenn diese „grundständig“ ausgebildeten Lehrkräfte nicht zur Verfügung stehen, können die Schulen auch andere Bewerberinnen und Bewerber einstellen, die über einen nicht lehramtsbezogenen Abschluss verfügen. Diese Seiteneinsteigerinnen und Seiteneinsteiger helfen den Schulen dabei, den hohen Lehrerbedarf zu decken und Unterrichtsausfall zu vermeiden. Seiteneinsteigerinnen und Seiteneinsteiger sind mit ihrer persönlichen Berufsbiografie vielfach eine Bereicherung für das Schulleben. Damit der Start gelingt, erhalten alle Seiteneinsteigerinnen und Seiteneinsteiger eine berufsbegleitende Unterstützung, in der ihnen die pädagogischen Grundlagen und Handlungsfelder des Lehrerberufs vermittelt werden. Voraussetzung für den Seiteneinstieg ist, dass die Schule ihre Stellenausschreibung für den Seiteneinstieg öffnet.

Der Gesetzgeber hat mit dem Lehrerausbildungsgesetz vom 12. Mai 2009 (§ 13) die Eckpunkte einer berufsbegleitenden Ausbildung für Seiteneinsteigerinnen und Seiteneinsteiger festgelegt:

Den Seiteneinstieg gibt es an allen Schulformen außer der Förderschule.

In den Schulformen der Sekundarstufe I (Haupt-, Real, Sekundar-, Gesamtschule Klasse 5-10) und Sekundarstufe II (Gymnasium, Gesamtschule Klasse 11-13, Berufskolleg) ist der Seiteneinstieg in allen Fächern und beruflichen Fachrichtungen möglich.

In der Grundschule ist der Seiteneinstieg nur für die Fächer Kunst, Musik, Sport und Englisch möglich.

In den Fächern Mathematik und Deutsch ist der Seiteneinstieg in der Grundschule nicht möglich, denn in diesen Fächern sind die Anforderungen besonders hoch. Die Vermittlung dieser beiden Fächer erfordert fundiertes fachliches und didaktisches Wissen sowie vertiefte Kenntnisse über die Entwicklungsphasen der Schülerinnen und Schüler. Lehrkräfte für die Grundschule werden hierfür sowohl im Studium (10 Semester), als auch im 18 Monate langen Vorbereitungsdienst ausgebildet.

Wege in den Seiteneinstieg

Grundsätzlich sind für Seiteneinsteigerinnen und Seiteneinsteiger vier Wege in den Schuldienst zu unterscheiden:

  • Seiteneinsteigerinnen und Seiteneinsteiger, die ein nicht-lehramtsbezogenes Universitätsstudium mit acht Semestern Regelstudienzeit erfolgreich absolviert haben, eine zweijährige Berufstätigkeit nach dem Studium nachweisen können und mit einer positiven Prognose über die Ausbildungsfähigkeit in zwei Fächern in den Schuldienst eingestellt werden, absolvieren einen zweijährigen berufsbegleitenden Vorbereitungsdienst und legen anschließend eine Staatsprüfung ab. Nach dieser Qualifizierung verfügen Seiteneinsteigerinnen und Seiteneinsteiger über die entsprechende Lehramtsbefähigung und sind damit den „grundständig“ ausgebildeten Lehrkräften gleichgestellt. Die entsprechenden Regelungen hierfür sind der Ordnung zur berufsbegleitenden Ausbildung von Seiteneinsteigerinnen und Seiteneinsteigern und der Staatsprüfung (OBAS) zu entnehmen. Sofern die beamtenrechtlichen Voraussetzungen erfüllt sind, erfolgt eine Übernahme ins Beamtenverhältnis (abgeschlossene Ausbildung mit Studium und Referendariat, gesundheitliche Eignung, qualifiziertes Führungszeugnis, 42. Lebensjahr noch nicht vollendet). Liegen die beamtenrechtlichen Voraussetzungen nicht vor, erfolgt eine Einstellung im Tarifbeschäftigungsverhältnis.
  • Seiteneinsteigerinnen und Seiteneinsteiger mit einem Universitätsabschluss, die eine der o. g. Voraussetzungen für die Teilnahme am berufsbegleitenden Vorbereitungsdienst (OBAS) nicht erfüllen, oder Seiteneinsteigerinnen und Seiteneinsteiger mit einem Fachhochschulabschluss absolvieren eine einjährige Pädagogische Einführung und erwerben damit eine Unterrichtserlaubnis für das der Einstellung zu Grunde liegende Fach, jedoch keine Lehramtsbefähigung. Nach Abschluss dieser Qualifizierung werden sie in ein unbefristetes Tarifbeschäftigungsverhältnis übernommen. Die Eingruppierung und Vergütung der Lehrkräfte erfolgt auf der Grundlage des Tarifvertrags für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L). Eine Verbeamtung ist nicht möglich. In der Grundschule ist der Seiteneinstieg mit einer einjährigen Pädagogische Einführung möglich. Denn die Ausbildung für Lehrkräfte an Grundschulen erfolgt in der Regel in drei Fächern. Aus einem nicht-lehramtsbezogenen Studium lassen sich in der Regel nicht drei Fächer ableiten.
  • Absolventinnen und Absolventen einer Fachhochschule
    • mit ingenieurwissenschaftlichen Abschlüssen aus einem Bereich, der grundsätzlich Elektrotechnik, Energietechnik, Nachrichtentechnik, Maschinenbautechnik, Fertigungstechnik, Versorgungstechnik, Fahrzeugtechnik, Konstruktionstechnik, Verfahrenstechnik, Chemietechnik, Informationstechnik oder Automatisierungstechnik zuzuordnen ist, und
    • bei Vorliegen einer Einstellung an einem Berufskolleg,

    können über den Seiteneinstieg ein berufsbegleitendes duales Masterstudium für das Lehramt an Berufskollegs durchführen. Das Studium kann wahlweise an den Universitäten in Wuppertal, Paderborn, Siegen, Aachen und Münster absolviert werden.
    Neben der Unterrichtstätigkeit im Umfang von 13 Stunden an drei Tagen pro Woche wird das Studium an der Universität an zwei Tagen pro Woche durchgeführt. Der Masterstudiengang dauert sechs Semester und schließt mit dem Master of Education ab.
    Nach Abschluss des dualen Masterstudienganges erfolgt der berufsbegleitende Vorbereitungsdienst nach OBAS mit einer Dauer von 18 Monaten (Erwerb der Lehramtsbefähigung).

  • An Schulformen der Sekundarstufe I ist auch eine Einstellung im Seiteneinstieg mit einer fachspezifischen Ausbildung möglich, also zum Beispiel mit einer Meisterprüfung. Von dieser Möglichkeit machen die Schulen eher selten Gebrauch. Auch diese Seiteneinsteigerinnen und Seiteneinsteiger nehmen an einer einjährigen Pädagogischen Einführung teil.

Bewerbung

Bewerberinnen und Bewerber müssen sich zunächst auf die Stellenausschreibung einer Schule bewerben, die mit dem Zusatz „Bewerbung von Seiteneinsteigerinnen und Seiteneinsteigern ohne Lehramtsbefähigung“ oder vergleichbaren Zusätzen die Bewerbungsmöglichkeit für Seiteneinsteigerinnen und Seiteneinsteiger eröffnet. Stellen schreiben Schulen für den Seiteneinstieg im Internet unter www.lois.nrw.de aus.

Gute Bewerbungschancen bestehen für die MINT-Fächer und die technischen Fachrichtungen Elektrotechnik, Kfz-Technik und Maschinenbautechnik und die Fachrichtung Sozialpädagogik.

Ebenso bestehen gute Einstellungsperspektiven in der Schulform Grundschule für die Fächer Kunst, Musik, Sport und Englisch (s.o.). Auch für andere Schulformen und Fächer bestehen je nach regionalem Bedarf gute Einstellungsmöglichkeiten im Seiteneinstieg. Entscheidend ist die Öffnung für den Seiteneinstiegs in der Stellenausschreibung der Schule.

 

Voraussetzungen / Ausbildungsdauer

1) Voraussetzung für die Teilnahme an der berufsbegleitenden Maßnahme mit dem Ziel, eine Lehramtsbefähigung zu erwerben (hier nach OBAS):

An der berufsbegleitenden Ausbildung kann teilnehmen, wer

  1. einen an einer Universität erworbenen Hochschulabschluss nachweist, der auf einer Regelstudienzeit von insgesamt mindestens acht Semestern beruht und keinen Zugang zu einem Vorbereitungsdienst nach § 5 Lehrerausbildungsgesetz eröffnet,
  2. eine mindestens zweijährige Berufstätigkeit oder eine mindestens zweijährige Betreuung eines minderjährigen Kindes nach Abschluss des Hochschulstudiums nachweisen kann,
  3. die für die Unterrichts- und Erziehungstätigkeit erforderlichen deutschen Sprachkenntnisse besitzt und
  4. im Rahmen eines Auswahlverfahrens mit positiver Prognose über den Ausbildungserfolg in den Schuldienst des Landes Nordrhein-Westfalen im Tarifbeschäftigungsverhältnis eingestellt wurde.

Im Rahmen der Einstellung in den Schuldienst ist festzustellen, ob ein Einsatz in zwei Fächern und eine erfolgreiche Teilnahme an der berufsbegleitenden Ausbildung in zwei Fächern erwartet werden kann. Die Entscheidung über den Zugang zur Ausbildung für den Lehrerberuf basiert auf der Einschätzung der Eignung der Bewerberin oder des Bewerbers im Rahmen einer Prognose über den zu diesem Zeitpunkt erwarteten Ausbildungserfolg in den beiden Fächern, die im Einstellungsverfahren getroffen wird. Bei dieser Prognoseentscheidung sind insbesondere für das erste Fach vorgelegte Hochschulabschlüsse und fachwissenschaftliche Studieninhalte zu berücksichtigen. Für das zweite Fach sind im Regelfall mindestens ein Drittel der fachwissenschaftlichen Studienleistungen nachzuweisen. Vergleichsmaßstab sind die Studienleistungen, die im Rahmen des jeweiligen Lehramtsstudiums für dieses Fach zu erbringen sind. Zeitpunkt und Note des Abschlusses können in die Gesamtbewertung einfließen; einschlägige Berufserfahrungen sollen berücksichtigt werden. Auch die Eignung für die Arbeit mit Schülerinnen und Schülern ist für die Entscheidung von Bedeutung.

Die Ausbildung umfasst 24 Monate. Sie schließt mit der Staatsprüfung und dem Erwerb der Lehramtsbefähigung ab. Mit Bestehen der Staatsprüfung werden diese Lehrkräfte in ein Dauerbeschäftigungsverhältnis, bei Vorliegen der persönlichen Voraussetzungen ins Beamtenverhältnis, übernommen.

Umfassende Informationen zum Seiteneinstieg mit berufsbegleitender Ausbildung sind in einer Informationsbroschüre zusammengefasst.

2) Bewerberinnen und Bewerber, die

  • die oben genannten Voraussetzungen für den Seiteneinstieg mit berufsbegleitender Ausbildung nicht erfüllen,
  • deren Bewerbung auf Grundlage einer fachspezifischen Ausbildung erfolgt oder
  • mit einem nicht lehramtsspezifischen Hochschulabschluss als Lehrkraft an einer Grundschule unterrichten möchten,

können in den Schuldienst in Verbindung mit der Pädagogischen Einführung eingestellt werden.

Die auf diesem Weg eingestellten Seiteneinsteigerinnen und Seiteneinsteiger erhalten einen befristeten Arbeitsvertrag zum Zweck der Qualifizierung. Im Rahmen der einjährigen sogenannten Pädagogischen Einführung werden sie bei der Einarbeitung in die Handlungsfelder des Lehrerberufs unterstützt. Sie erhalten für diese intensive Phase der Einarbeitung eine berufsbegleitende Betreuung und Beratung sowohl durch die Schule als auch durch Seminarausbilderinnen und Seminarausbilder der Lehrerausbildung. Die Pädagogische Einführung umfasst neben einer didaktischen Nachqualifizierung im jeweiligen Fach auch übergreifende didaktische und pädagogische Angebote. Wird zum Ende der Qualifizierung die Bewährung festgestellt, ist die Übernahme in ein unbefristetes Beschäftigungsverhältnis vorgesehen.

Der Erwerb einer Lehramtsbefähigung ist damit nicht verbunden.

3)  Absolventinnen und Absolventen einer Fachhochschule

  • mit ingenieurwissenschaftlichen Abschlüssen aus einem Bereich, der grundsätzlich Elektrotechnik, Energietechnik, Nachrichtentechnik, Maschinenbautechnik, Fertigungstechnik, Versorgungstechnik, Fahrzeugtechnik, Konstruktionstechnik, Verfahrenstechnik, Chemietechnik, Informationstechnik oder Automatisierungstechnik zuzuordnen ist, und
  • bei Vorliegen einer Einstellung an einem Berufskolleg,

können über den Seiteneinstieg ein berufsbegleitendes duales Masterstudium für das Lehramt an Berufskollegs durchführen. Das Studium kann wahlweise an den Universitäten in Wuppertal, Paderborn, Siegen, Aachen und Münster absolviert werden.

Neben der Unterrichtstätigkeit im Umfang von 13 Stunden an drei Tagen pro Woche wird das Studium an der Universität an zwei Tagen pro Woche durchgeführt. Der Masterstudiengang dauert sechs Semester und schließt mit dem Master of Education ab.

Nach Abschluss des dualen Masterstudienganges erfolgt der berufsbegleitende Vorbereitungsdienst nach OBAS mit einer Dauer von 18 Monaten (Erwerb der Lehramtsbefähigung).

 

Passgenaue Beratung zu allen Möglichkeiten gibt es hier:

0231 9369 7770

Montag, Mittwoch und Freitag jeweils in der Zeit von 9 bis 12 Uhr
Dienstag und Donnerstag jeweils in der Zeit von 13 bis 16 Uhr

Außerhalb dieser Zeiträume ist eine telefonische Beratung nach vorheriger Terminvereinbarung per Mail möglich.

Beratung (per Mail):

Beratungsstelle.Lehramt-an-Grundschulen@pa.nrw.de

Beratungsstelle.Lehramt-HauptRealSekundarGesamtschulen@pa.nrw.de

Beratungsstelle.Lehramt-Gymnasien-Gesamtschulen@pa.nrw.de

Beratungsstelle.Lehramt-an-Berufskollegs@pa.nrw.de

Beratungsstelle.Lehramt-SonderpaedagogischeFoerderung@pa.nrw.de

FAQ

  • Nein. Die Anerkennung eines Studienabschlusses außerhalb der Lehrerausbildung als Erste Staatsprüfung für ein Lehramt ist nicht mehr möglich. Sie ist auch keine Voraussetzung mehr für die Einstellung als Seiteneinsteigerin oder Seiteneinsteiger in den Schuldienst sowie für die Teilnahme an einem berufsbegleitenden Vorbereitungsdienst.

  • Nein.

  • Eine bereits ausgesprochene Anerkennung behält, im Rahmen der im Anerkennungsbescheid genannten Bedingungen, ihre Gültigkeit. Sofern Ihr Studienabschluss als erste Staatsprüfung anerkannt wurde, steht Ihnen damit der Zugang zum regulären Vorbereitungsdienst offen.

  • Seit 2009 gibt es eine reformierte berufsbegleitende Ausbildung, die mit einer Staatsprüfung abschließt und zum Erwerb einer Lehramtsbefähigung führt.

  • An der berufsbegleitenden Ausbildung kann teilnehmen, wer:

    1. einen an einer Universität, einer Kunst- und Musikhochschule oder der Deutschen Sporthochschule Köln erworbenen Hochschulabschluss nachweist, der auf einer Regelstudienzeit von mindestens acht Semestern beruht und keinen Zugang zu einem Vorbereitungsdienst nach § 5 Lehrerausbildungsgesetz eröffnet,
    2. eine mindestens zweijährige Berufstätigkeit oder eine mindestens zweijährige Betreuung eines minderjährigen Kindes nach Abschluss des Hochschulstudiums nachweisen kann, die für die Unterrichts- und Erziehungsfähigkeiten erforderlichen deutschen Sprachkenntnisse besitzt und im Rahmen eines Auswahlverfahrens mit positiver Prognose über den Ausbildungserfolg in den Schuldienst des Landes Nordrhein-Westfalen im Tarifbeschäftigungsverhältnis eingestellt wurde.
  • Nein. Nach Beendigung der berufsbegleitenden Ausbildung ist eine Verbeamtung bis zu einem bestimmten Lebensalter möglich. Ansonsten wird die Beschäftigung im Tarifbeschäftigungsverhältnis fortgesetzt.

  • Der berufsbegleitende Vorbereitungsdienst umfasst in der Regel 24 Monate. Eine individuelle Verkürzung um sechs Monate ist im Einzelfall unter Anrechnung von Vordienstzeiten möglich. Eine einmalige Verlängerung um maximal sechs Monate kann bei nachgewiesenen Krankheitszeiten oder nach nicht bestandener Staatsprüfung erfolgen.

  • Sie werden im berufsbegleitenden Vorbereitungsdienst grundsätzlich in zwei Fächern ausgebildet. Die Fächer werden im Rahmen der Einstellung in Orientierung an Ihrem Hochschulabschluss festgelegt. Im Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen kann unter bestimmten Voraussetzungen an die Stelle von zwei Fächern das Fach Kunst oder das Fach Musik treten.

  • Im Rahmen Ihres Pflichtstundendeputates werden Sie in einem Umfang von sieben Wochenstunden ausgebildet. Davon werden durchschnittlich sechs Wochenstunden vom Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung und eine Wochenstunde von der Ausbildungsschule durchgeführt.

  • Zunächst müssen Sie vor Ende des ersten Ausbildungsjahres eine besondere Prüfung in Bildungswissenschaften ablegen, um zur Staatsprüfung zugelassen zu werden. Im Rahmen der Staatsprüfung werden Sie dann die Prüfungsleistungen erbringen müssen, die auch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des grundständigen Vorbereitungsdienstes erbringen müssen.